Ein Leben für den Mythos.

Die Leidenschaft ist mein Antrieb

"Denn die Vernunft ist, wenn sie allein waltet, eine einengende Kraft, und unbewacht ist die Leidenschaft eine Flamme, die bis zur Selbstzerstörung brennt."

Khalil Gibran

Mein legendäres Foto jetzt im Online Shop erhältlich

Die Geschichte hinter einem Lebenstraum

Meine Geschichte über Victor Grahser im Porsche-Kundenmagazin Christophorus auf Deutsch... Klick hier

My story about Victor Grahser in the Porsche-magazine Christophorus in english... click here

Meine Fotoausstellung im Zuge des Monats der Fotografie in Wien 2010.

Ausstellungsinformation Katalog Eyes-On 2010.

Mein fotografischer Beitrag im Rahmen einer Gruppenausstellung im Künstlerhaus Wien, 2011 und im dazu erschienenen Bildband.

Demnächst: meine Geschichte im Rahmen des European Young Photography Festivals in Frankreich 2020. http://www.festival-circulations.com/en/

Eine unglaubliche Story mit einem Happy End

Mit meiner Geschichte Das Super PorscheProjekt“ erzähle ich die äußerst ungewöhnliche Lebensgeschichte des leidenschaftlichen Porsche-Sammlers Viktor Grahser. Dergeborene Steirer emigrierte 1962, im Alter von 22 Jahren nach Australien und arbeitete in Melbourne, als Flugzeugmechaniker für die Trans Australian Airlines.

30 Jahre später, kurz vor dem Tod seiner Mutter kehrte erzurück nach Österreich. Im Gepäck hatte er, abgesehen von einem kleinen Aktenkoffer, seinen größten Kindheitstraum: einen Porsche Speedster 356, das allererste Serienmodell der Kultmarke.

Ich lernte diesen außergewöhnlichen Menschen im Jahr 1996 kennen. Über mehrere Jahre hinweg liefen wir uns immer wieder zufällig im Wirtshaus meiner Mutter über den Weg. Später trafen wir uns gezielt, um im Internet nach OriginalPorsche-Ersatzteilen zu suchen. Nach und nach entwickelte sich eine Freundschaft zwischen uns.

Bei unseren Treffen in meinem Büro erzählte mir der durchaus schüchterne und introvertierte Porsche-Liebhaber immer wieder Geschichten aus seinem Leben in Australien und ganz genaue Details über seine größte Leidenschaft: den Porsche 356 Speedster. Eines Tages, als Dankeschön für meine Hilfsbereitschaft lud mich Victor zu einem Fotoshooting in sein Haus ein.

Als ich das Gebäude betrat, traute ich meinen Augen kaum. Victor hatte das durchaus gut erhaltene, dreistöckige Gebäude völlig ausgehöhlt und auf seine äußeren Grundmauern reduziert. Es existierten nur noch zwei Räume. Sein Lebensraum: ca. 20m² groß. Nur mit dem Notwendigsten ausgestattet: ein Schreibtisch, ein Herd, ein Bett, ein Waschbecken und ein WC. Für seinen Lebenstraum, den Porsche 356 Speedster und die unzähligen Ersatzteile bzw. Werkzeuge hingegen,standen in der dreistöckigen Villa rund 300m² zur Verfügung.

Victor hatteseinen geliebten Sportwagen in das Wohnzimmer, durch ein handgeschlagenes Loch in der Außenmauer des Gebäudes,geschoben und diesen zu seinem wichtigsten Lebensinhalt gemacht.

„Während des Fotoshootings wurde mir klar, dass Victoreinzig und allein an der Verwirklichung seines Kindheitstraums arbeitete. Seine Villa war für mich der Beweis dafür, dass er sich diesem Kultfahrzeug völlig untergeordnet hatte. Es gab im ganzen Haus so gut wie keine persönlichen Gegenstände. Victor´s Leben war auf die geringstmöglichen Grundbedürfnisse reduziert. Mir wurde während des Fotoshootings auch bewusst wie einmalig, faszinierend und geheimnisvoll dieser Moment und vor allem der Mensch Victor Grahser war.“

Victor Grahser arbeitete nach der Rückkehr in seine alte Heimat, Österreich, unermüdlich und gleichzeitig an drei Porsche-Projekten. Aus einem der drei 356er hatte er bereits in Australien einen fast fertigen Super Porsche 356/930 gemacht. Neben seinen drei Porsche-Projekten plante Victor auch den Bau eines Porsche-Museums. Es sollte auf einem großen, anfangs noch bebauten, Grundstück entstehen.

Victor wurde im Jahr 2008, völlig überraschend, tot in seinem Haus aufgefunden. Das Haus, in dem er mit seinem geliebtenPorsche 356 Speedster eine Lebensgemeinschaft eingegangen war, das zusätzlich angekaufte Grundstück auf dem sein Museum entstehen sollte und seine drei Porsche 356 wurden nach seinem Todverkauft bzw. versteigert.

Als ich Victor im Jahr 2006, die von mir angefertigten schwarz-weiß Fotos überreichte, teilte er mir voller Überzeugung seinen größten und gleichzeitig letzten Wunsch mit. Seine Sportwagen sollten zurück nach Australien, in den dortigen 356er Club transportiert werden. Dieser Wunsch blieb unerfüllt.Stattdessen wurde Victor undseinem geliebten Super Porsche-Projekt 356/930 die wohl größte Ehre zu Teil. Der, nach zehnjähriger Restauration, fertig gestellte Sportwagen ist heute im Besitz des zweifachen Rallye-Weltmeisters Walter Röhrl.

Ich präsentierte meine Fotos und die Geschichte von Victor Grahser im Jahr 2010, im Rahmen des Monats der Fotografie, in Wien. Das legendäre Foto von Victor und seinen beiden 356ern im Schiffscontainer, war Teil einer Gemeinschaftsausstellung im Wiener Künstlerhaus 2011.

Im November 2012 erhielt ich einen überraschenden Anruf aus Deutschland und erfuhr vom Verbleib der drei 356er und den geplanten Restaurationsarbeiten. Einzig und allein mit drei Briefen aus Australien, die ich mir aus Victor´s Nachlass gesichert hatte, reiste ich im Dezember 2012 nach Melbourne, um seine Freunde und Arbeitskollegen aufzusuchen. In Australien fügte sich die Lebensgeschichte des enthusiastischen Porsche-Visionärs endgültig zusammen. Ich führte ausführliche Interviews mit seinen engsten Wegbegleitern, Arbeitskollegen und Freunden.

Erst sieben Jahre später, im Mai 2019 erfuhr ich von der Fertigstellung des Super Porsche 356/930 und durfte im Auftrag des Christophorus Porsche-Magazins dem zweifachen Rallye-Weltmeister Walter Röhrl die, von mir recherchierte, Lebensgeschichte von Victor Grahser erzählen. Meine Story über Victor wurde auch im Automobil-Magazin auf VOX.de ausgestrahlt.

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